EFAS und Managed Care Kickbacks

Liebe Kickback Freunde

Zurzeit ist es ja lukrativ für die Praxen, in Capitation Modellen mit gut organisierten Kickback Aktiengesellschaften für die Managed Care Aktivität pro Jahr ein paar Bucks dazuzuverdienen. Blöd, ist der Patient nicht informiert, aber für eine gute Sache gelten übergeordnete Interessen. Und wenn es schief geht (late treatment dysfunction), zahlen ja die Kantone via Hospitalisationen und wenn er stirbt, ist die Krankenkasse entlastet.

Doch Achtung: EFAS droht, Eure Kickback Capitation Einkommen ab 2028 zu pulverisieren. Denn EFAS verschiebt die Kostenlogik von Managed Care. Denn die Kostenbeteiligung der Krankenkassen steigt dann auch bei stationären Erkrankten auf 73.1% statt 45%. Dies bedeutet: es lohnt sich nicht mehr, in der Grundversorgung durch reduzierte ambulante Abklärungen (sprich: verweigerte spezialärztliche Abklärungen) Geld zu verdienen, weil die late treatment dyfunction Kosten ungleich viel höher sind und erst noch mit einem hohen Anteil von den Krankenkassen berappt werden müssen. Fazit: ab 2028 werden die Kassen Modelle anbieten, welche die Weiterweisung favorisieren statt zu behindern, um so teure Hospitalisierungen zu vermeiden. Und Eure Kickbacks könnt ihr vergessen. Derweil die Spezialisten – immer gerne der early treatment dysfunction bezichtigt – gemeinsam mit Euch eine effektive ambulante Medizin erstellen.

Fazit: EFAS wird die medizinischen Abläufe normalisieren, der Kampf Grundversorger gegen Spezialisten wird aufhören, weil er zu teuer ist, die Kostenwahrheit wird Managed Care Modelle zum Verschwinden bringen und die präventive Medizin wird gestärkt werden.

Für mathematisch Begabte, hier noch der EFAS Rechner der Stiftung für Fairness in der Medizin: https://docfind.ch/EfasDossierFairfond.html