Plausibilisierung ANOVA-Methode

Die statistischen Methoden von santésuisse geben immer wieder Anlass für Kritik. In unserem Beitrag zeigen wir auf, dass die Beweismittel von santésuisse (ANOVA-Index) einer Plausibilitätsprüfung nicht standhaltet und wir fordern weitere Stellen auf, unsere Befunde zu falsifizieren. Grundsätzlich ist die statistische Methode nicht geeignet, Unwirtschaftlichkeit zu erfassen. Das Potential für Rechtsmissbrauch mit statistischen Methoden ist enorm. Die Erfassung von Unwirtschaftlichkeit muss komplett neu geregelt werden.

WZW Schweigen der FMH

Das WZW Verfahren ist ein einträgliches Geschäft mit untauglichen Mitteln geworden. Die Nutzniesser sind die Krankenkassen, den Reputationsschaden tragen letztlich die Patientinnen. Auch der Regressionsindex weist unglaubliche Mängel auf. Der folgende Text beleuchtet diverse Fragen um die Neuentwicklungen im WZW Verfahren und benennt konkret die Mängel, welche von der FMH verschwiegen werden.

WZW und Aerzte

Die WZW Verfahren sind auch in Form des Regressionsindexes ein mathematischer Trugschluss. Dass es soweit kommen konnte, ist weitgehend der Aerzteschaft anzukreiden. Sie hat ohne Not die Durchschnittskosten-Methode ca 1950 akzeptiert. Im Folgenden eine Aufarbeitung.

Siechtum bis 2060

Bis 2060 Rechnen Forscher mit einer massiven Zunahme der Krankheitslast in der Bevölkerung. Dies wird zu einer Triagefrage werden: behandeln oder sterben lassen. Die Gründe, warum Prävention heute als ungenügend finanziert wird, sind vielfältig. Im folgenden Artikel werden wenigstens einige Gründe angesprochen.

Der Irrtum der Gesundheitsökonomie

Die Aufgabe

Die Gesundheitsökonomie hat empirisch nicht abgesicherte Modelle entwickelt, um die Effekte der Medizin in eine Relation zu den Kosten zu berechnen.

Die Methode

Die Kosteneffektivität wird ermittelt, indem der Zuwachs von Lebensjahren in guter Lebensqualität (QALY) im Nenner und die Kosten hierfür im Zähler aufgeführt werden

Der Irrtum

Die Effekte der Medizin auf die Gesellschaft werden ausgeblendet (sog. Indirekte Kosten), weil die Daten fehlen. Man ersetzt diese durch ein Phantasieprodukt (QALY)

Die Folgen

Die Gesundheitsökonomie schätzt medizinische Effekte falsch ein und lässt kosteneffektive Medizin als kostenineffektiv erscheinen. Das Vertrauen in die Medizin wird zerstört und damit notwendige Therapie verhindert oder verspätet geleistet, mit Kostenfolge und Problemen mit der Patientensicherheit.

Der Grund

Warum verhält sich die Gesundheitsökonomie auf diese Weise? Wir wissen es nicht. Wir vermuten aber, dass das Narrativ der angeblich zu teuren Medizin mit willkürlichen Modellen «bewiesen» und die entsprechenden politischen Massnahmen damit «wissenschaftlich» durchgesetzt werden können.

Der VEMS meint

Es ist höchste Zeit, dass die Bevölkerung die Gesundheitsökonomie als Rationierungsmethode verstehen lernt und Korrekturen bei der Effektivitätsbewertung einleitet. Auf dem Spiel stehen vermeidbare Krankheiten, Rationierung von Medizin bei Alten und Gebrechlichen und Freiheit, sich am häufig falsch berechneten Lebensende-Zeitpunkt nicht selber töten zu müssen.  

Grundlagen von VEMS Erkenntnissen

Die Erkenntnisse des VEMS basieren auf Beobachtungen und Studien. Die erarbeiteten Grundlagen sind komplex und nicht leicht zugänglich. Mit den folgenden Informationen können die Grundlagen eingesehen und die Erkenntnisse nachvollzogen werden.

Hauptproblem stellen die Falschberechnungen und Trugschlüsse der Gesundheitsökomonie dar. Dieses Problem betrifft Medikamente, Arzt- und Spitalprofile und führt zu einer umfassenden Fehlbeurteilung des Mehrwerts der Medizin in der Gesellschaft.

Fehlberechnung der Kosteneffizienz von Statinen:

Korrespondenz mit Prof. Felder https://docfind.ch/QALYFelder122014.pdf

Falsifikation des SMB Statinberichts: https://cardiovascmed.ch/article/doi/cvm.2017.00475

Abgelehnter Teaching Artikel Schweiz. Arztezeitung: https://michelromanens.ch/wp-content/uploads/2021/03/VEMS-QALY-SAEZ.pdf

QALY Artikel SMW inkl. Peer Review, demnächst Publikation: https://varifo.ch/wp-content/uploads/2021/03/SMW-D-20-00354_R1_FINAL.pdf

https://varifo.ch/wp-content/uploads/2021/03/SMW-D-20-00354_R2.pdf

BAG HTA Bericht Statine

AGLA / Schweiz. Herzstiftung falsche Etikettierung des Risikos

SRF Beitrag Puls 2017, Ombudsstelle https://www.srf.ch/sendungen/puls/schlussbericht-zu-puls-beitrag-ueber-cholesterinsenker

Gutachten Varifo https://www.docfind.ch/VarifoGutachten2019.pdf

Felder in der NZZ; Statine 210 000 Fr pro QALY https://michelromanens.ch/wp-content/uploads/2021/03/Felder1216.pdf

Irreführende Qualitätskontrollen und Profilierung von Spitälern und Ärzten:

Publikumsvortrag KSO 2016 mit BAG https://michelromanens.ch/wp-content/uploads/2021/03/VEMSQuality230316.pdf

Webpage zu Hospital Profiling

WZW Verfahren, Main Page

Swiss Medical Board Fakes Statin Report

The Swiss Medical Board (SMB) has issued a cost-efficiency report on statins, as we have reported recently in cardiovascular medicine.

The Fake in short: the SMB claims statin costs per QALY to be CHF 210’000 for people with a SCORE risk of 5%. When using the SMB formula, these costs arise for a SCORE risk of 0.95% in 5 years and for a risk of 0.96% in 10 years. Cost-efficiency threshold is reached in the SMB model for a SCORE threshold of 1.8%.

What is the effect of this fake report? Many doctors in primary care are confused about the cost-efficiency of statins in primary care, may withhold necessary preventive statin therapy and miss many opportunities to save lives and prevent cardiovascular events.

What should be done? The SMB has produced willfully a faked certificate and faces persecution for criminal issues (falsification of documents). We are preparing a communication to the state attorney.

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